Venenchirurgie

Venenchirurgie

In der Venenchirurgie arbeitet die Klinik für Chirurgie eng mit externen Fachärzten der Angiologie / Phlebologie zusammen.

Die häufigste Erkrankung der Venen sind die Krampfadern (Varizen). Die Ursache dafür ist eine Bindegewebsschwäche, welche dazu führt, dass die Venenklappen nicht mehr vollständig schliessen. Dies führt zu einem teilweisen Zurückfliessen des Blutes in den Beinvenen und zu einer Ausweitung der oberflächlichen Venen. Die Abklärung erfolgt in der Regel durch einen Angiologen/Phlebologen, der feststellt, welche Abschnitte des Venensystems nicht mehr korrekt funktionieren.

Bei der klassischen Varizenoperation wird in der Leiste oder Kniekehle die Einmündungsstelle der Stammvene unterbunden, die Stammvene mittels Stripping entfernt und die sichtbaren Seitenäste der Krampfadern mit der Häkchenmethode entfernt. Das Ausmass der Operation richtet sich nach den Untersuchungsergebnissen der zuweisenden Angiologen/Phlebologen.

Spezialisten für Venenchirurgie

Gefässchirurgie

Viele typische Eingriffe bei Erkrankungen der unterschiedlichen Blutgefässe führen die Gefässchirurgen der Klinik für Chirurgie routiniert und kompetent durch.

  • Venenchirurgie, insbesondere Varizenoperationen (Krampfadern)
  • Hämodialyseshunts (Zugang für Blutwäsche)
  • Port-à-Cath (Implantat für dauerhaften Gefässzugang)

Bezüglich Abklärung und Indikationsstellung besteht eine enge Koordination mit den Spezialistinnen und Spezialisten der Angiologie/Phlebologie und der interventionellen Radiologie sowie der Kardiologie, aber auch der Nephrologie und Onkologie.